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Aktuell

August 2026

 

Zum Abschied

soll das hier noch ein bisschen stehen bleiben. Vielleicht ist es ja doch auch noch gar nicht ganz vorbei. Jedenfalls, wie man gesehen hat - oder gesehen haben könnte - gibt es hier mit diesen Produktionen seit den letzten beiden Jahren keine weiteren Aktivitäten und Aktualisierungen. Genauer genommen jetzt schon fast seit vier Jahren. Also, die letzte Vorstellung war mit dem Doppelpack „Wie im richtigen Leben“ an einem Abend mit dem ersten Teil „Ein Stück weit“ und zweiten Teil „Ein Stück weiter“ im Oktober 2022 auf dem Freistil Festival des Netzwerk Freie Szene Saar in Völklingen. Was eigentlich auch wirklich ein schönes Datum, ein schönes beindruckendes Ereignis war, gerade auch, dass es eben dieses Festival jetzt gibt und gab und ich die vorbereitende Struktur mit dem Netzwerk Freie Szene die zwölf Jahre davon entscheidend mit entwickelt hatte. Und jetzt eben, als Auswärtiger - da schon mittlerweile wieder in Braunschweig lebend - mit auftreten durfte und konnte.

Das war da noch nicht so ganz klar als meine Abschiedsvorstellung gedacht. Aber es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie es gewesen sein könnte. Ich nenne es Vorruhestand. Bis zur eigentlichen amtlichen Rente habe ich jetzt noch relativ genau fünf Jahre. Vorruhestand, weil die Projekte ruhen – dabei bin ich ja arbeitstechnisch auf ganz andere und neue Weise aktiv – jetzt schon seit einem ganz Jahr mit meinem Teilzeitjob als Springer bei der AWO Bezirksverband Braunschweig in der Altenpflege als Pflegehilfskraft. Ein beindruckender Job - mit beeindruckenden und abenteuerlichen Erlebnissen, wie ich finde. Aber das ist hier nicht der Ort, um das ausführlicher aufzuschreiben.

Aber damit lebe ich auch mit diesem Job jetzt in der Vorstufe zum Rentenalter in einer relativen sozialen Abgesichertheit und Planbarkeit, wie ich es über die 30 Jahre als freischaffender darstellender Künstler nie hatte. Und bin beeindruckt, dass das bis hier her so geklappt hat, wie es sich entwickelt hat. Und deshalb lasse ich jetzt auch diese Webseite erst einmal noch stehen und online, als schönes Dokument, in dem vor allem die Eigenproduktionen der letzten 13 Jahre, wie ich finde, auf eine schöne und interessante Art zum Nachlesen verfügbar sind. Ob das andere auch so finden, erfährt man ja eher nicht mit und aus der Anonymität des Netzes.

Aber immerhin, ich habe gestern die KI gefragt, was sie denn über mich aus dem Netz wüsste, und fand es originell und auch beeindruckend, wie sie im Wesentlichen aus den Informationen dieser Website ordentlich und sprachliche versiert einiges aus meinem Leben zusammenfassen und überblicklich darstellen konnte. Überrascht war ich, dass die KI meinte, mein Geburtsdatum sei nirgends im Netz zu finden; aber sie schloss plausibel und ordentlich aus meinen verfügbaren Lebensdaten, dass ich zwischen 58 und 62 Jahre sein müsste. Also, liebe KI, ich bin Jahrgang 1964 -  es ist ja eben nicht mein Ding, daraus ein Geheimnis zu machen. Ich freue mich schon auf die nächste Antwort von Dir, wenn ich Dich, liebe KI, nachdem ich diesen Text ins Netz gestellt habe, noch mal Frage, ob denn jetzt mein Alter auffindbar wäre . . . Also, schöne Grüße auf diesem Weg – oder ist das jetzt zu menschlich gedacht. Egal, soll so sein, wie es ist.

Also, „Was ist soll sein“ war übrigens der zweite meiner später dann insgesamt vier Monologe am Klavier, die in den Nuller Jahren meine entscheidenden Schritte in Richtung freie eigenständiger Produktionen waren - und für mich auch bis heute inhaltlich und formal sehr wesentlich geblieben sind in künstlerischer und eben gedanklich theatraler Hinsicht. Sie sind hier auf dieser Website nicht dokumentiert, weil diese Website später entwickelt wurde. Aber immerhin habe ich von diesen vorherigen Produktionen noch für mich aufwändig eigenständige Werbevideos mit Zusammenschnitten aus  Vorstellungs- oder Probenmitschnitten, und diese müssten eigentlich auch immer noch auf YouTube zu finden sein. (Ich nehme an, für die KI gleich an dieser Stelle und auf Nachfrage auffindbar?). Diese Mit- und Zusammenschnitte sind jetzt auch schon wie aus einer anderen Zeit – aber vielleicht gerade deshalb doch irgendwie schön und eventuell auch spannend, wenn sie auch noch ein bisschen online bleiben.

Also, wie auch immer, ich war gestern nah dran, meine Website vom Netz zu nehmen, weil die 350 €, die wix.com für den Weiterbetrieb für das nächste Jahre haben will, doch auch eine Stange Geld sind – und wenn eh niemand mehr rein schaut und ich nicht weiter produziere, muss das doch eigentlich nicht sein? Allerdings bietet mir wix.com auch eine 50% Ermäßigung an, wenn ich upgrade, und statt ein Jahr gleich für zwei Jahre bezahle. Also, 350 € dafür, dass ich für die nächsten zwei Jahre noch online in Erinnerung bleiben kann und nicht ganz oder weitgehend informationsmäßig mich aus dem Netz verabschiede. Denn außerhalb meiner Website, hat die KI eben auch nur sehr wenig Informationen gefunden. Was ja eigentlich auch ganz schön ist.

Mir war gestern, es hätte schon auch einen Charme, mich auf diese Weise, durch offline nehmen der Webseite so still und heimlich aus all dem herauszuziehen. Aber, eben, mit diesem Text – der ja für so eine Website eigentlich viel zu lange ist, und es deshalb eher unwahrscheinlich ist, dass ihn irgendwen bis zu Ende lesen wird – also mit diesem Text, den zu schreiben mich dann doch gereizt hat, kann ich mich dann doch noch mal auf diese Weise online sozusagen länger lebendiger präsenter halten – und wer weiß, der eine oder die andere freut sich dann in den jetzt erstmal kommenden beiden Jahren vielleicht doch noch, etwas über den aktuellen Stand von mir zu hören und verfügbar zu haben – also, mit diesem Text bleibe ich jetzt eben doch erst mal noch ein bisschen.

Und, ja natürlich, wer weiß, was noch kommt. Sag niemals nie. Logisch. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich denn dann wirklich in diesen Jahren, die ich als Zeit des Vorruhestandes bezeichne (was natürlich sozialrechtlich nicht der richtige Ausdruck ist, aber das muss ja auch nicht richtig sein), was sich also in diesen kommenden Jahren dann wirklich noch ereignen wird. Denn eines war ja doch die ganz entscheidende Erfahrung aus 30 Jahren freischaffender Theatertätigkeit – das, was sich dann konkret noch ereignet, ist ganz oft etwas, was man sich vorher im besten Willen nicht hätte ausdenken können . . .

In diesem Sinne – bis auf Weiteres!

Und hier das letzte  Aktuell  noch vom August 2024​​

Wie im richtigen Leben

Als Quintologie über das Sein in Beziehung

 

TEIL 1

Ein Stück weit - eine Liebeskomödie

 

TEIL 2

Ein Stück weiter

 

TEIL 3

Ein starkes Stück

TEIL 4

Ab und zu Diotima - Ein Stück weiter denken

TEIL 5

Folge fünf

In Kooperation mit den Freien Bühne Wendland zusammen mit dem KULT in Braunschweig, gespielt und produziert gemeinsam mit Kerstin Wittstamm, hatte TEIL 1 Anfang 2021 und TEIL 2 Anfang 2022 Premiere.

Im Oktober 2022 waren die bis dato letzten Aufführungen mit der Doppelaufführung dieser ersten beiden Teile. Mittlerweile ist daraus zumindest schon mal gedanklich eine Quintologie geworden. TEIL 3 "Ein starkes Stück" und TEIL 4 "Ab und zu Diotima - Ein Stück weiter denken" sind fertig geschrieben, aber noch nicht inszeniert. TEIL 5 muss noch folgen, weil, so wie er geschrieben ist, TEIL 4 kein Abschluss sein kann. Aber ob das nun sozusagen alles so offen stehen bleibt, oder ob es damit auch noch mal konkreter weiter geht, ist noch nicht so ganz deutlich geworden. Zur Zeit ruhen die Planungen bis auf weiteres.

             Link zu mehr Informationen zur Inszenierung von TEIL 1

             Link zu mehr Informationen zur Inszenierung von TEIL 2

 

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